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The Nina Foundation for Angelman Syndrome
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AS Therapie mit Brainsolution

Erfahrungsbericht von Martine Schramm (Mutter von Nina) am 30.6.2007:

Über unseren Neurologen haben wir eine Mutter mit einem 10 jährigen "Angelmännchen" kennengelernt. Dieser Junge ist ein unglaublich lieber, ruhiger und vor allem intelligenter Engel. Er hört gut (zu) und kann sich selbst gut beschäftigen mit Musik oder spielen. Wir standen sehr unter Druck und fragten uns, wie das nun kommen konnte. Seine Mutter erzählte uns, dass er ab seinem dritten Lebensjahr ein Programm von dem Institut "Brainsolution" gefolgt habe. Dieses Institut besteht in England und steht unter Leitung von zwei Ärzten. Helen und Mike Downey. Sie kommen ursprünglich aus Südafrika. Vor 30 Jahren haben sie dort einen Sohn bekommen mit einem sehr seltenen Syndrom. Dieser Junge begriff sehr wenig und die Eltern waren ratlos. In Amerika konnte man ihm helfen mit einem Programm, wobei Geschriebenes als Basis für Kommunikation gebraucht wurde.

Helen und Mike waren so durch diese Methode inspiriert, dass sie diese weiter entwickelt haben und ihre Karriere als Tierärzte aufgegeben haben. Sie haben viele Kinder behandelt mit den Problemen.
Sie erzählten uns, dass sie Kinder mit dem Angelman Syndrom sehr besonders finden, weil sie eigentlich sehr intelligent seien, es sei nur schwierig mit ihnen zu kommunizieren.

Nina nimmt nun seit einem halben Jahr an einem Programm teil, dass speziell für sie zusammen gestellt wurde. Auf jedes Kind wird individuell eingegangen. Sie opfern den ganzen Tag, lassen sie alle Übungen machen und stellen uns Fragen. Am nächsten Tag haben sie ein Programm aufgestellt speziell für sie. Dieses Programm besteht aus verschiedenen Teilen. Das Programm mache ich täglich mit ihr und dauert zwei bis drei Stunden und besteht aus Massagen und Übungen.

Das Intelligenz Programm ist ein sehr wichtiger Teil. Ich zeige ihr dabei z.B. verschiedene Objekte auf Bildtafeln und sage ihr, was es ist, und zeige ihr, wie es geschrieben wird. Nach einem halben Jahr konnte Nina alles erkennen und hat dann selbst darauf gezeigt. Wichtig ist für die Eltern, dass sie niemals die Kinder testen, denn dies machen nur die Therapeuten. Ich war sehr positiv überrascht über das Ergebnis. Nina macht das alles sehr gut. Und sie ist erst 2,5 Jahre alt. Wir sind sehr zufrieden.


Natürlich ist dies sehr viel Arbeit, und es verlangt sehr viel Disziplin von den Eltern. Das ist nicht immer leicht, aber man bekommt hinterher die Resultate zu sehen! Leider ist das alles sehr kostspielig. Aber uns ist es dies wert. Jetzt, wo sie noch so klein ist, können wir sie in ihrer Entwicklung stimulieren und das ist sehr wichtig. Wenn sie mehr über diese Therapie wissen wollen dann schauen sie auf: www.brainsolutions.org.

 
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