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Levodopa im Mäuseversuch
Wednesday, 09 January 2008

Wir sind sehr glücklich bekannt geben zu dürfen, dass das Forschungsteam der Erasmus Universität aufgrund finanzieller Unterstützung durch die Nina-Foundation jetzt mit der Untersuchung beginnen kann, welche Wirkung das Medikament "Levodopa" bei Mäusen hat. Leiten wird diese Untersuchung Geeske van Woerden. 

Levodopa scheint ein vielversprechendes Medikament zur Therapie beim Angelman-Syndrom zu sein. Es gab bereits ein paar Berichte über dieses Medikament bzgl. seiner positiver Wirkung. Versuche richten sich nun auf Mäuse mit Angelman-Syndrom. Die Hoffnung ist, den zugrundeliegende Mechanismus zu entdecken.

Der Einsatz von Levodopa als Medikament ist besonders interessant, da durch die Entdeckung der blockierten CaM-Kinase beim Angelman-Syndrom neue Theorien über die Wirkweise des Medikaments entwickelt wurden.

Levodopa wird verabreicht, um die Menge von Dopamin im Gehirn von Patienten mit z.B. Parkinson oder Dopa-Responsive-Dystonie ansteigen zu lassen (Präperat L-DOPA). Levodopa stellt eine Vorstufe von Dopamin dar und eignet sich zur Verabreichung, da es die Blut-Hirn-Schranke passieren kann, welches Dopamin selbst nicht vermag. Dopamin ist ein Hormon und Neurotransmitter, welches bei sehr vielen unterschiedlichen Lebewesen vorhanden ist, sowohl bei Wirbeltieren als auch bei wirbellosen Tieren. Im Gehirn erfüllt Dopamin die Funktion eines Neurotransmitters.

 
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